Donnerstag, 28. August 2014

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Alle Jobs in der Pfalz in einer Suche: der Online-Stellenmarkt für die Region Rhein-Neckar-Pfalz

Qualifizierte Mitarbeiter finden Sie im RHEINPFALZ-Stellenmarkt! Die Pfalz ist als Weinregion bekannt - aber sie ist mehr als das. Zwar sind Weinwirtschaft, Tourismus, Gast- und Hotelgewerbe hier fest verankert, bedeutendster Wirtschaftszweig der Pfalz ist aber die Industrie, gefolgt vom Dienstleistungssektor.
 
Wirtschaftlich teilt sich die Pfalz in zwei Regionen: zum einen die Westpfalz, zum anderen die Rheinebene, die sich wiederum in Vorder- und Südpfalz untergliedert. Von den rund 444.000 Beschäftigten in der Pfalz arbeiten zwei Drittel in der Rheinebene. Dieser Fakt spiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote wieder: In der Westpfalz liegt sie über dem Bundesdurchschnitt, in der Vorder- und Südpfalz darunter. Dieser wirtschaftsstarke Raum gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar. Diese umfasst außerdem Teile Baden-Württembergs, Hessens und Rheinhessens. Die Metropolregion beherbergt 2,3 Millionen Einwohner und ist der sechstgrößte Wirtschaftsraum Deutschlands.
 
Wirtschaftliches Schwergewicht der Pfalz ist Ludwigshafen. Nicht umsonst wird die Stadt mit ihren rund 160.000 Einwohnern als Chemiestadt bezeichnet. Der Konzernriese BASF besitzt hier sei Stammwerk - es ist der gröte zusammenhängende Chemiestandort der Welt. Andere wichtige Unternehmen der Branche sind Abbott, BK Giulini und Raschig. In Ludwigshafens Nachbarstadt Frankenthal haben ebenfalls bedeutende Unternehmen ihren Hauptsitz: der Bodenbelag-Hersteller Tarkett, der Pumpenspezialist KSB und die Firma Alfred Sternjakob, die mit ihren Scout-Schulranzen von sich reden macht.
 
Die Südpfalz hat in den letzten beiden Jahrzehnten einen wirtschaftlichen Aufschwung vollzogen. Aus dem Wörther Daimler-Werk stammt fast jeder zweite Lastwagen auf deutschen Straßen. Mit über 11.000 Beschäftigten ist dieses Werk nach der BASF der zweitgrößte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Das Mercedes-Benz Global Logistics Center in Germersheim ist das größte Lager für automobile Ersatzteile weltweit. Daneben haben bedeutende Automobil-Zulieferer ihren Sitz in der Südpfalz wie Tenneco-Gillet, Ronal und Eberspächer Catem. Im Mittelzentrum Landau hat mit der Firma Wickert der größte Holzfachhandel der Pfalz seinen Sitz.
 
Die Westpfalz ist in der Hand von mittelständischen Unternehmen. Einst war das Gebiet um Pirmasens und Zweibrücken eine Hochburg der Schuhindustrie. Durch die Verlagerung der Schuhproduktion ins Ausland schrumpfte die Zahl der lederverarbeitenden Betriebe von 300 auf rund 20. Dennoch sind Schuhfabriken Peter Kaiser, Josef Seibel und Louis Steitz Secura bedeutende Arbeitgeber. Daneben spielt der Maschinenbau eine wichtige Rolle. Oberzentrum der Westpfalz ist Kaiserslautern mit rund 97.000 Einwohner leben. Die meisten Menschen beschäftigt hier der Autohersteller Opel, andere Traditionsunternehmen sind die die Nähmaschinenfabrik Pfaff und der Maschinenbauer Gebr. Pfeiffer. Kaiserslautern entwickelt sich zunehmend zum Wissenschafts- und IT-Standort. Herausragende Bedeutung kommen der Technischen Universität und dem Technologie- und Gründerzentrum zu. Wissensaustausch zwischen Forschung und Wirtschaft wird hier großgeschrieben. Kein Wunder, dass der Standort mit seinen gut ausgebildeten Studenten High-Tech-Unternehmen anzieht.
 
Dank seiner Industrie, die einen Großteil ihres Umsatzes im Ausland erzielt, liegt die Exportquote der Pfalz bei 62 Prozent und damit über dem Landes- und Bundesdurchschnitt (52 bzw. 45 Prozent). Allerdings beschäftigt die Industrie immer weniger Menschen, dafür befindet sich der Dienstleistungsbereich - einschließlich der Branchen Handel und Verkehr - im Aufwind.
 
Die Job-Chancen stehen in der Pfalz - insbesondere für Facharbeiter und Ingenieure - sehr gut. Jedes dritte Pfälzer Unternehmen fürchtet wegen des Fachkräftemangels in Zukunft Stellen nicht besetzen zu können. Die größten Engpässe werden bei höher qualifizierten Technikern erwartet. Bei den Berufen mit akademischem Abschluss wird laut der Prognosen die größte Lücke bei den Ingenieuren klaffen.